10 Bildungsbereiche

1. Bewegung
Das „Herzstück“ unserer pädagogischen Arbeit richtet sich schwerpunktmäßig auf die Bewegungserziehung, denn mit der Vermittlung von Bewegungsfreude kann man nicht früh genug beginnen. Wir geben den Kindern für ihre natürlichen Bewegungsbedürfnisse, orientiert an ihren Stärken und Schwächen, täglich vielfältige Möglichkeiten, Raum und Zeit.

2. Körper, Gesundheit und Ernährung
Dieser Bildungsbereich bietet in Verbindung mit Bewegung große Chancen, Kinder an ein gesundheitsbewusstes Verhalten heranzuführen. In unserer Einrichtung wird den Kindern ein vielfältiges, gesundes und abwechslungsreiches Frühstück angeboten. Durch unterschiedliche Brotsorten, Aufschnitt, Obst und Rohkost können die Kinder ihr Frühstück selbstständig zubereiten und variieren.

3. Sprache und Kommunikation
Die Sprachentwicklung des Kindes ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Sie steht in Zusammenhang mit der Lebenswelt des Kindes, den Beziehungen zu anderen Menschen, der Wahrnehmung und letztendlich mit der ganzheitlichen Entwicklung.

4. Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung
Soziale Beziehungen sind die elementare Voraussetzung eines jeden Bildungsprozesses. Erwachsene begleiten diesen Prozess, geben den Kindern Sicherheit, leisten Hilfestellung und Unterstützung.

5. Musisch – ästhetische Bildung
Musik, Rhythmik, Sprache und Bewegung gehören untrennbar zusammen. Musik ist eine sinnliche Sprache des Menschen und wesentlicher Bereich ästhetischer Bildung. Gemeinsames Singen und Musizieren machen Kindern Freude und fördern sie in sinnlicher Wahrnehmung.

6. Religion und Ethik
Ein wichtiger Aspekt unserer religiösen Erziehung ist das Umsetzen christlicher Werte im täglichen Handeln, Sinneszusammenhänge erfassen, die das „Ganze“ der Welt erschließen und Fragen nach dem Woher, Wohin und Wozu beantworten. Die christliche Glaubensvermittlung mit ihrer Spiritualität, den Ritualen und Gebeten soll für Kinder erfahrbar werden. Nicht nur an Hochfesten wie Advents- und Weihnachtszeit, Ostern und Pfingsten erfahren die Kinder etwas vom katholischen Glauben, sondern auch in den alltäglichen kleinen Lebenssituationen.

7. Mathematische Bildung
Unsere Welt steckt voller Mathematik und die Kinder erleben diese in den verschiedensten Spielbereichen. Im Kreativraum z.B. werden erste geometrische Formen und Muster aufgemalt, ausgeschnitten und gefaltet. Beim Klettern und Toben erfahren Kinder räumliche Perspektiven und auch im Bereich der Musik entdecken sie erste mathematische Strukturen.
Indem wir den Kindern im gesamten Kita-Alltag viele Möglichkeiten anbieten, Beziehungen zu entdecken, Strukturen und Regelmäßigkeiten zu erkennen, wird ihnen die Alltäglichkeit der Mathematik bewusst und sie erkennen, dass sie viel mit ihrer Lebenswelt zu tun hat.

8. Naturwissenschaftlich-technische Bildung
Kinder entdecken durch Begegnungen mit der Natur Zusammenhänge und sie beginnen, sie einzuordnen und zu verstehen. Bei unseren Waldtagen bekommen die Kinder ausreichend Gelegenheit, selbstständig zu forschen, Erfahrungen zu sammeln und sich kreativ mit Fragestellungen auseinanderzusetzen. Sie beobachten mit großem Interesse Vorgänge in ihrer Umgebung und staunen über die Ereignisse der Natur.
Naturwissenschaftliches Lernen kann in vielen Alltagssituationen aufgegriffen werden, z.B. beim kreativen Basteln mit Naturmaterialien, beim täglichen Spielen und Bewegen auf unserem Außengelände oder auch beim freien Experimentieren mit Wasser (Matschanlage, Umschütten von Flüssigkeiten usw.).

9. Ökologische Bildung
Im Vordergrund der ökologischen Bildung steht der achtsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Dazu benötigen Kinder Vorbilder von Erwachsenen, das Erleben intakter Lebensräume und praktische Projekte, die ihnen den Umweltschutz nahe bringen.

10. Medien
Die verschiedenen entwicklungsabhängigen Spielphasen sind eine permanente Entdeckungs- und Lernreise. Damit sich das Kind spielend und gestaltend entwickeln kann, benötigt es eine anregungsreiche Umgebung mit Materialien. Diese ermöglichen ihm Wahrnehmungserfahrungen zu machen und mit all seinen Sinnen aufzunehmen.