KITA-Verbund St. Ludger

Katholische Pfarrgemeinde Selm

Die Nestgruppen

U2-Nestgruppe
In der Nestgruppe der  „Krabbelkäfer“ werden zurzeit 12 Kinder im Alter von 4 Monaten bis zu drei Jahren betreut. Durch überschaubare Strukturen haben wir ein ruhiges und harmonisches Umfeld geschaffen, in dem sich unsere jüngsten Kinder sicher und geborgen fühlen.
Der Gruppenraum verfügt über einen Rollenspiel- und einen Konstruktionsbereich. Ebenso bietet er Möglichkeiten, die zum Rückzug einladen, aber auch Freiraum zum kreativen Spiel sowie zur Bewegung und Sinneswahrnehmung. Hinzu kommt noch ein Schlafraum, in dem die Kinder zur Ruhe (Mittagsschlaf) kommen können.
In unserem Kindergartenalltag begleiten wir die U2-Kinder individuell und integrieren sie langsam in die „Offene Arbeit“ in den Funktionsräumen.

U3-Nestgruppe
In der Nestgruppe der „Springmäuse“ werden zurzeit  14 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren und 6 Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren betreut. Von ihrer Gruppe aus können die Kinder mit oder ohne die Begleitung einer Erzieherin die anderen Funktionsräume erkunden. Hierbei werden sie individuell unterstützt.
Zu den „Springmäusen“ gehören zwei weitere Räume, die als Schlaf-/Ruheraum und als Rollenspielraum genutzt werden.
Für die Kinder aus den U2-/U3-Gruppen steht auf dem Außengelände ein gesonderter Bereich mit altersgerechten Spielgeräten und Materialien zur Verfügung.

U2-/U3-Betreuung

Eingewöhnung:
Wir möchten die Eingewöhnung eines jeden Kindes individuell gestalten. Durch das Berliner Eingewöhnungsmodell wird den Kindern, Eltern und Bezugspersonen die Möglichkeit gegeben, in den Alltag der Kindertageseinrichtung hineinzuwachsen. Die Kinder sollen sich angenommen und wohl fühlen.

Ein kurzer Einblick ins Berliner Eingewöhnungsmodell

Grundphase:
Die Bezugsperson kommt zusammen mit dem Kind für eine Stunde in den Gruppenraum. Schwerpunkt – Spielsituation des Kindes. In den ersten drei Tagen findet kein Trennungsversuch statt. Am 4./5. Tag findet eine erste Trennung statt und die Bezugsperson verabschiedet sich einige Minuten nach der Ankunft im Gruppenraum von dem Kind. Sie verlässt den Raum, bleibt aber in der Einrichtung.

Stabilisierungsphase:

In dieser Phase werden die Zeiträume der Trennung von der Bezugsperson vergrößert. Wenn sich das Kind von der Erzieherin trösten lässt, werden die Trennungszeiträume immer weiter ausgedehnt. Die Bezugsperson verbleibt in der Einrichtung.

Schlussphase:
Die Bezugsperson hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist jedoch jederzeit telefonisch erreichbar.
Das Kind wird nun nach und nach in den Gruppenalltag integriert.